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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Belletristik
Das Labyrinth der Wörter - Marie-Sabine Roger
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher. An die Worte, die diese Bücher bilden.
Der tollpatschige Germaine hat es in seinem Provinzstädtchen nicht leicht.
Seine Mutter hat ihn nie gewollt und tyrannisiert ihn noch als Erwachsenen. Er ist Mitte vierzig, haust in einem Wohnwagen auf dem Grundstück seiner Mutter und trifft sich ab und zu mit Annette, die er sehr gerne hat.
Doch eines Tages lernt er die pensionierte Margueritte kennen, die ihm die Liebe zur Literatur lehrt. Margueritte ist eine kultivierte feinsinnige alte Dame, die ihm ohne Vorbehalte Anerkennung und Freundschaft entgegen bringt, die er noch nie erfahren hat.
Beide treffen sich nun regelmäßig im Park, zählen die Tauben und Margueritte liest Germain aus den Klassikern vor. Das verstehen dieser großen Worte fällt Germain am Anfang noch sehr schwer. Doch als Margueritte ihm ein Wörterbuch schenkt, verfällt Germain den Worten und beginnt zu verstehen und so macht er unbemerkt positive Veränderungen durch, die auch seine Sicht auf der Dinge in einem anderen Licht strahlen lassen.
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Es ist eine empfehlenswerte, rührende, nicht alltägliche Geschichte voller Menschlichkeit und herzerfrischendem Humor.
Meine Meinung...
Ich bin eigentlich kein Freund der franz. Literatur - aber...
Ich habe Ausschnitte des Filmes mit Gerard Depardieu gesehen - und war hin und weg. Ich wollte dieses Buch lesen. Immer mit der Prämisse im Kopf, dass ich Depardieu sprechen höre. Es hat funktioniert. Es hat mir dieses Buch näher gebracht, dieses grossen, am Anfang "dumben" Mann, der nur sein Café und seinen Wohnwagen kennt. Der an den vorgelesenen Worten wächst, sein Wissen erweitert und feststellt, dass er doch gar kein Dummkopf ist, obwohl ihm das seine Mutter seit Kindertagen einredet.
Tut Euch den Gefallen an und lest dieses Buch. Es ist eine echte Bereicherung im Bücherregal.
Susi R. 01.02.2012, 21.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL







