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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Rezension
Rezension: Der Leopard - Jo Nesbø
Sogar ich als Krimifreund, dem es nie zu blutig sein kann, musste hie und da schlucken. Denn Nesbø ergießt sich in Details, beschreibt Grausamkeiten und Funktionen, ergießt sich in seitenlangem Todeskampf seiner Darsteller.
Susi R. 04.01.2011, 20.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Rezension - Das Graveyard Buch - Neil Gaiman

BESCHREIBUNG AUDIBLE
Nobody Owens ist noch ein Baby, trotzdem entkommt er als einziger aus seiner Familie einem brutalen Mörder. Zuflucht findet er ausgerechnet auf einem Friedhof, die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf und ziehen ihn groß. Doch der Feind wartet auf den Tag, an dem Nobody zu den Lebenden zurückkehren wird.
©2009 Der Hörverlag; (P)2009 Der Hörverlag
Eine kleine und makabre Geschichte hat Neil Gaiman da geschrieben. Der Junge Bod (von Nobody Owens) wächst auf einem Friedhof auf, sieht die Toten und kann mit ihnen sprechen und hat recht blutige Erlebnisse.
Der Mann Names Jack bringt Mutter, Vater und Geschwisterchen um. Das Baby flüchtet aus seinem Bett zum Friedhof. Dort erhält er Dank dem Rat der Geister des Friedhofes ein neues zu Hause.
Viele Geistermenschen lernt er dort kennen.
Das Ehepaar Owens, welches ihn wie einen eigenen Sohn aufzieht. Silas, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Misses Lupesku - die Gotteshündin, die ihm erklärt was Ghule sind. Liza - die Hexe ohne Grabstein. Den Indigomann, der eigentlich gar nicht existiert.
Eigentlich ein schönes Hörbuch - wenn es keine gekürzte Version wäre. Mir fehlten einige Informationen die ich mir zusammenreimen musste. Für mich war der CUT an manchen Hörbuchstellen nicht nachvollziehbar.
Der Erzähler Jens Wawrczeck war für mich neu und gewöhnungsbedürftig, obwohl er wohl Die Drei Fragezeichen und schon viele andere Hörbücher eingelesen hat.
Seine Stimme gibt die einzelnen Personen und deren Stimmungen sehr gut wieder.
Susi R. 03.01.2011, 10.46 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Rezension: Die Saat - Guillermo del Toro
Ich mag die verschiedenen Filme von Guillermo del Toro. Egal, ob es sich um Blade, Mimic, Cronos, Pan's Labyrinth oder Hellboy handelt - der Mann hat ein Händchen fürs ungewöhnliche. Umso mehr war ich gespannt ob er seine Erfolgslinie auch als Autor weiterspinnen kann. Denn da habe ich grosse Ansprüche an ihn gestellt.
Gut, schon zigmal wurde ein Vampirvirus auf die Menschen losgelassen und eigentlich hat man das alles schon hundertmal gelesen und auch gesehen. Aber trotzdem ist es hier anders. Hier wird nicht unbedingt mit Leichenteilen und Litern von Blut um sich geschmissen (zig mal in Filmen gesehen) - obwohl die Vampire geköpft werden müssen, um ihnen Frieden zu geben. Kopfkino ist irgendwie besser.

Susi R. 26.12.2010, 10.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Rezension: Schwesternmord - Tess Gerritsen
Die Feiertage lassen einem viel Zeit um Bücher zu lesen oder zu hören. Ich hab die ganze Adventszeit genutzt um mich weiter in Bücher zu stürzen. Ein Grund ist auch mein Sony Pocket Reader. Seitdem ich ihn habe, kann ich dicke Wälzer locker abends im Bett lesen.
Mir gefiel Katharine Thalbach als Vorleserin sehr gut. Einen Abzug an Punkten muss ich geben, da nur die gekürzte Fassung angeboten wird. Ich habe das Gefühl, dass dort oft wichtige Details verloren gehen.
Susi R. 26.12.2010, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Rezension: Der Augensammler - Sebastian Fitzek
Ein weiteres Goodie bei diesem Hörbuch ist Simon Jäger. Er zeichnet die Protagonisten wunderbar nach. Es macht es zu einem Hörvergnügen, auch wenn manche Stellen etwas langatmig rüberkommen. Das lag wohl aber eher an der dichten Materie.
Susi R. 26.12.2010, 09.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Rezension: Schuld - Ferdinand von Schirach
Ist der Mensch an sich Böse, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet? Was verleitet Menschen dazu plötzlich "schuldig" zu werden.
Ferdinand von Schirach ist Anwalt und Strafverteidiger. In seinem Justizleben hat er wohl schon in manchen menschlichen Abgrund geschaut. In 15 Stories lässt er uns daran teilhaben. Ich muss sagen, es hat mir teilweise die Luft geraubt. Es hat mich teils sprachlos gemacht, wie schnell man doch schuldig werden kann.
Interessant für mich ist hier die Frage: Wo beginnt Schuld? Und wo endet sie und beginnt die Unschuld?

Susi R. 26.12.2010, 09.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Rezension: Reckless - Cornelia Funke

Der Protagonist Jacob bleibt blasshäutig und in Selbstmitleid versponnen. Fuchs und Clara könnten mehr Tiefgang vertragen und versinken in Ihrem Elend. Natürlich hat das Böse auch einen Namen: Goyl.
Es springt kein Funke über, man wartet drauf, dass endlich etwas passiert und dann... dann hat Frau Funke bei den Gebrüdern Grimm sich derart vieles ausgebort, dass man meint, sie habe keine Ideen mehr gehabt und versuche verzweifelt damit, die Seiten zu füllen.
Und das ist eigentlich schade. Denn das Buch hätte Potential, wenn man nicht zuviel auf zuwenig Seiten quetschen würde. Wenn man sich zeitnehmen würde und das Ganze in Ruhe ausbaut und nach der Tintenwelt Trilogie nicht unbedingt wieder einen Bestseller auf den Markt werfen wollte, ja dann... dann könnte daraus wirklich was werden.
Susi R. 22.12.2010, 18.54 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Rezension: Ein todsicherer Job - Christopher Moore
Susi R. 20.12.2010, 21.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL










